Warum eine Zertifizierung für PR-Agenturen Vertrauen und Sicherheit für Marken bedeutet

Wenn Unternehmen ihre Kommunikation durch eine Kommunikationsagentur optimal umsetzen lassen wollen, braucht es dafür neben der Expertise auch Vertrauen. Vertrauen in Professionalität, Geschäftssinn und Verlässlichkeit. Wer diese Qualitäten vor dem ersten Gespräch schon gesichert wissen will, wendet sich an mit dem „Consulting Management Standard III“ (CMS III) zertifizierte PR-Agenturen.

Stefanie Söhnchen im Gespräch mit Hanning Kempe 

Diese Zertifizierung ist in Deutschland noch ziemlich neu: Vor circa zwei Jahren ist die von der „International Communications Consultancy Organisation“ (ICCO) entwickelte Standardisierung durch die GPRA, dem Verband der führenden Kommunikationsagenturen in Deutschland , eingeführt worden.

Nachdem die erste Zertifizierung bereits 2019 erworben wurde, geht FleishmanHillard Germany dieses Jahr als erste deutsche Netzwerk-Agentur in die Re-Zertifizierung.

„Unternehmen unterliegen heute im Rahmen von Governance und Compliance immer engeren Vorgaben und Richtlinien. Wir finden, da sollte man von Agenturen, die die Reputation dieser Marken ausbauen und schützen sollen, ein gleiches Verständnis erwarten können“, sagt der Deutschland-Geschäftsführer, Hanning Kempe.

In der CMS III Zertifizierung verpflichten sich die Agenturen, Prozesse auf transparente und effiziente Weise zu implementieren und zu dokumentieren.

Das sorgt nicht nur für Sicherheit und Vergleichbarkeit, sondern auch für Transparenz und damit begründetes Vertrauen.

Transparenz nach innen und außen

Wer ein genaues Bild von ethischen Standards, Business-Abläufen und Prozessen hat, kann sich auf seinen Dienstleistungspartner verlassen.

Die Zertifizierung zeigt: In dieser PR-Agentur wird nicht jeder Prozess permanent je Situation neu erfunden, sondern bestehende Prozesse sinnvoll und konsequent weiterentwickelt.

Dies kommt der Effizienz und damit Qualität des Angebots zugute.

In einem Prozesshandbuch und einem internen Wiki, die bereits Teil des Onboardingprozesses sind, werden alle Prozesse und Abläufe zentral hinterlegt.

„Wir glauben fest: wer sich klar dazu bekennt, wie wichtige Säulen wie Organisationsentwicklung, Datenschutz, Finanzsystem, Mitarbeitermanagement oder auch Neugeschäft geregelt sind, kann auf dieser Basis leichter Learnings generieren und nachhaltig auch im Sinne der Kunden umsetzen“, erklärt Kempe.

Jedes zweite Jahr geht es an die Rezertifizierung. Hier werden die definierten Prozesse und Standards auf Aktualität und Effizienz geprüft und ggf. angepasst.

Überschaubares Invest für große Wirkung

„Was man nicht anschaut, gerät in Vergessenheit“, ist Kempe überzeugt. Deshalb hält er große Stücke auf diesen konstanten Professionalisierungsprozess, bei dem die Auditoren der Zertifizierung auch prüfen, ob ggf. Potentiale nicht umgesetzt wurden.

Für Kempe gehört das zu seinem Commitment zu einer nachhaltigen Unternehmensführung als Basis dazu, da es die Organisation effizienter und mit weniger Aufwand steuern lässt.

Allerdings ist aktuell die Zahl der zertifizierten Agenturen noch sehr gering. Die Skepsis, ob diese Professionalisierung die Vorleistungspflicht wert ist, hält sich.

Dabei ist der Aufwand überschaubar. Bei der ersten Runde dauert es circa 6 Wochen bis 2 Monate. Das schafft dann aber eine sehr solide Basis und entrümpelt die Arbeitsweise der ganzen Agentur.

Bei der Rezertifizierung sind dann nur noch 1,5 Tage Invest gefragt – plus die Zeit des Auditors in beiden Fällen.

„Reputation ist und bleibt für Unternehmen und auch Agenturen die ‚License to operate‘. Der Beitrag von Agenturen zum Unternehmenserfolg steigt weiter exponentiell.

Wer da einen Standard vorweisen kann, der auch die eigene Reputation sichert und schützt, entspricht den aktuellen und zukünftigen Anforderungen. Und bleibt erste Wahl als Dienstleistungspartner“, ist sich Kempe sicher.

 

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