Neuer Strategie-Chef Uwe Schubert bei FleishmanHillard Germany: Was Purpose und Strategie mit Machen zu tun haben

Seit Mitte Januar steht das Strategie- und Business Development-Team bei FleishmanHillard Germany unter neuer Leitung: Uwe Schubert treibt das Thema ab jetzt als Vice President Strategy weiter an. Der neue Strategie-Chef hat neben einer Reihe anderer Aufgaben vor allem das Thema Purpose-Positionierung ins Auge gefasst.

Pressekontakt Yvonne Plenk

„Ich habe mich schon immer gewundert, warum PR-Agenturen so selten im Lead sind, wenn es um Purpose-Entwicklung geht“, sagt Schubert, der FleishmanHillard Germany auch vor seiner Festanstellung bereits als freier Berater in verschiedenen Projekten unterstützt hat.

„Die Purpose-Diskussion ist eigentlich das natürliche Habitat der Public Relations. Doch weil Purpose nicht nur mit Reden zu tun hat, sondern auch mit Machen, müssen wir mehr bieten als nur Storytelling“, ist die klare Aussage von Schubert.

Laut Uwe Schubert verfolgen immer noch zu wenige deutsche Unternehmen einen klaren Kommunikationspfad, dem ein authentischer und sinnstiftender Purpose zugrunde liegt:

„Purpose setzt immer am ‚Warum‘ an. Er beschreibt die Existenzberechtigung einer Unternehmung oder Marke, sollte aber mehr sein als nur eine Absichtserklärung. Die zentrale Frage hierbei ist: Wer will ich sein und wie komme ich dorthin – durch Taten.“

Schubert hat breitgefächerte Erfahrung

Schubert hat in seiner Karriere schon viele Agenturformen erlebt – von Branding (Peter Schmidt Group, MetaDesign) über Media (UM) und Advertising (Publicis/Leo Burnett, McCANN Velocity) bis hin zu Consulting (diffferent).

Gerade auch deshalb fordert er in seinem Ansatz: Acts, not Ads – Farbe bekennen über Taten und nicht nur über Werbung.

„Leider driftet das Thema Purpose aktuell sehr schnell in die Corporate-Social-Responsibility-Ecke ab. Die wahre Ausführung liegt aber viel tiefer und ist mit identitätsstiftenden Unternehmensentscheidungen verbunden“, erklärt Schubert.

Gerade hier kann Unterstützung von außen nachhaltig wirksam sein: „Wenn mein Purpose nur Makulatur ist und ich ihn nicht selbstbewusst und authentisch nach außen tragen kann in der Kommunikation, dann kratze ich immer nur an der Oberfläche und kann nicht laut nach vorne treten“, warnt der Kommunikations-Stratege.

Aufbauend auf seiner Erfahrung stützt Schubert seine Empfehlungen auf neue Tools und Methoden.

In der Arbeit mit beispielsweise datengestützten Audience-Segmenten, dem FleishmanHillard-eigenen Tool „A-Gap“, Customer Journeys und Personas können er und sein Team sehr genau herausarbeiten, wo und wie Authentizitätslücken geschlossen werden können.

Strategische Unterstützung kann zukünftige Wirtschaftlichkeit sichern

Gemeinsam mit Kunden prüft er, was eine Purpose zum Leben erwecken kann: „Oft haben Firmen durchaus eine formulierte Vision, verlieren aber im Alltag den Blick darauf.“

Hier will er zukünftig unter der FleishmanHillard-Germany-Flagge helfen, den Blick wieder zu schärfen und einen strategisch fundierten Blick auf das große Ganze zu richten.

Denn für ihn ist eine Kommunikationszukunft für Unternehmen ohne klaren Purpose nicht denkbar:

„70 Prozent der Konsumenten haben fest vor, in der Zukunft Marken zu bevorzugen (oder auszusortieren), die sich klar gesellschaftlich positionieren und auch so handeln.“

Uwe Schubert berichtet als Stabsstelle direkt an den FleishmanHillard Deutschland-Chef, Hanning Kempe.

 

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