Interview: Was macht ein Trainee in der Healthcare Kommunikation?

Das Berufsleben ist von allen Lebensabschnitten einer der prägendsten. Nicht nur, weil dieser Teil des Lebens im Vergleich zur Schul- & Studienzeit oder der Rente am längsten dauert, sondern auch, weil es die Zeit der Entfaltung des bisher Gelernten und der kontinuierlichen Weiterführung der eigenen Entwicklung ist. Für Marius (25) hat dieser Lebensabschnitt gerade erst begonnen. Er arbeitet seit August letzten Jahres als Trainee/Assistant Account Executive (AAE) im Healthcare-Team für FleishmanHillard in Frankfurt. Vorher hat er seinen Master in Gesundheitskommunikation in Erfurt abgeschlossen. Wir haben ihn gefragt, wie er seinen Berufsstart bei uns erlebt hat und was ihm an seinem Beruf Spaß macht.

Marius, beginnen wir mit deinem Alltag: Wie sieht dein Arbeitstag aus?

Mein Alltag hat sich seit meinem Arbeitsbeginn im vergangenen August sehr verändert – die Umstellung vom Studenten- zum Arbeitsleben war schon groß. Ich finde es spannend, wie vielfältig unser Job ist:

Wir klären beispielsweise Patienten, Angehörige und Interessierte über verschiedene Krankheitsbilder auf, informieren Mediziner/-innen über (neue) Medikamente und deren Wirkweise oder erstellen Broschüren, Flyer und Infografiken für Betroffene und/oder Mediziner/-innen. Wir planen unter anderem auch Pressekonferenzen, führen Interviews mit Expert/-innen oder Patient/-innen und versuchen, die Arzt-Patient-Kommunikation zu verbessern.

Ich arbeite aus dem Homeoffice, wie aktuell alle hier. Dennoch sind wir super miteinander vernetzt und können uns bei Fragen schnell absprechen. Wenn ich abends den Laptop heruntergefahren habe, schalte ich gerne mit sportlichen Tätigkeiten ab und entspanne mich.

Das klingt alles sehr abwechslungsreich. Was war denn bisher das „coolste“ deiner Projekte?

Das lässt sich so pauschal nicht sagen. Jedes Projekt hat etwas ganz Eigenes, was es besonders macht und von anderen maßgeblich unterscheidet. Aus diesem Grund kann ich mich gar nicht für ein einzelnes Projekt entscheiden.

Dennoch sind beispielsweise Projekte, in denen wir Analysen durchführen – also zunächst Daten sammeln, sortieren und dann auswerten – diejenigen, die mir am meisten Spaß bereiten. Gleichzeitig schätze ich den Kontakt zu unseren Kunden, Dienstleistern und den Medien sehr. Die damit verbundene Verantwortung wurde mir bereits in den ersten Monaten klar. Diese habe ich aber gerne angenommen.

Wenn du an deine Arbeit denkst: Was machst du am liebsten – und warum?

Ich finde den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit besonders spannend. Ich glaube, die Besonderheit dabei besteht darin, die Kommunikation zwischen mehreren Parteien zu gestalten und zu verbessern. Jeder kann Geschichten erzählen. Aber nicht jede Geschichte wird auch gehört.

Und gerade im Healthcare-Bereich sind persönliche Erfahrungen etwas ganz Wesentliches. Wir sorgen durch unsere Arbeit dafür, dass die Kundennarrative ein Publikum bekommen. Das schönste daran ist, dass wir den Effekt im Nachhinein messen können und sehen, wen und was wir mit unseren Kampagnen erreichen konnten.

Wolltest du schon immer in der PR arbeiten?

Ich wollte schon immer im Gesundheitsbereich arbeiten und Menschen unterstützen. Ich weiß noch, dass ich mir in meiner ersten Arbeitswoche die Geschichte von FleishmanHillard durchlas. Ein kleines PDF mit einer Chronik von den Anfängen in den 40ern bis hin zu den 80er-Jahren.

Mich begeisterte sofort der Slogan: „Words and people are our business”. Das ist in wenigen Worten zusammengefasst, was ich immer machen wollte, nämlich mit Worten und Menschen zu arbeiten. Deshalb fühle ich mir hier genau richtig. Ich bin auch überglücklich, in ein internationales Unternehmen gekommen zu sein. Die verschiedenen Kulturen und Wissensschätze, die wir im Netzwerk haben, sind einzigartig und schaffen eine tolle Atmosphäre.

Wo siehst du deine Karriere noch hingehen?

Ich stehe ja noch ganz am Anfang meiner Karriere. Es ist schwer vorherzusagen, was die Zukunft für mich vorbereitet hat. Ich nehme jede Herausforderung gerne an. Die wunderbare Chance des Healthcare-Bereichs ist seine stetige Entwicklung. Wie viele unterschiedliche Erkrankungen, Medikamente und Therapiemöglichkeiten werde ich in meiner Laufbahn wohl kennenlernen?

Wie viele Patienten/-innen werden mir ihre Geschichte erzählen? Wie viele Kampagnen kann ich entwerfen, um die Welt ein kleines bisschen besser und gesünder zu machen? Ich kann es jetzt noch nicht sagen, aber wer weiß – fragt mich doch in 40 Jahren noch einmal.

In naher Zukunft sehe ich mich als Junior-Berater Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen. In fernerer Zukunft kann ich mir gut vorstellen, weiterhin die Visitenkarten mit „The power of true“ bei mir zu tragen.

Vielen Dank für das Gespräch!

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