Haifischflossen gehören nicht in die Suppe - FleishmanHillard Germany unterstützt SHARKPROJECT

Der 8. Juni ist Tag des Meeres. Seit 2009 wird er weltweit von den Vereinten Nationen begangen, um auf den Wert und die Bedrohung der Weltmeere aufmerksam zu machen. Ein Lebensraum, der bisher zu den am wenigsten geschützten Gebieten der Erde gehört. Obwohl 2,2 Millionen der insgesamt 8,7 Millionen Arten von Organismen in unseren Ozeanen leben. Und nicht zuletzt COVID19 gezeigt hat, auf welch vielfältige Weise der Verlust von Biodiversität uns Menschen unmittelbar betreffen kann: Naturzerstörung erhöht die Wahrscheinlichkeit von Pandemien. Seit 1970 haben wir an Arten weltweit 60 Prozent der Säugetiere, Vögel, Fische und Reptilien verloren.

Autor Daniel Silberhorn

Unternehmen müssen zuallererst ihren ökologischen und gesellschaftlichen Fußabdruck kennen und reduzieren. Wir bei FleishmanHillard in Deutschland haben beispielsweise zwischen 2015 und 2019 die CO2-Emissionen pro Mitarbeiter/-in um mehr als 30 Prozent reduzieren können.

Doch auch darüber hinaus gilt es, Verantwortung zu übernehmen. Im Jahr des 15. UN-Biodiversitätsgipfels unterstützen wir deshalb pro bono eine Initiative, die sich dem Schutz der Haie widmet.

Denn diese Spezies spielt eine oft wenig bekannte, aber wichtige Rolle für das Ökosystem Meer. So regulieren Haie etwa die Populationen ihrer Beutetiere und halten sie in einem natürlichen Gleichgewicht.

Die Zahl der Meeresräuber geht allerdings weltweit drastisch zurück.

Der Grund liegt vor allem in einer Überfischung der Meere. Das internationale  SHARKPROJECT betreibt daher seit 2002 umfangreiche Informations-, Aufklärungs- und Pressearbeit. Damit lenkt die NGO die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Haie und ihre Bedeutung für das lebenswichtige Ökosystem Meer.

Eine aktuelle Kampagne ist die europaweite Initiative „Stop Finning“, die noch bis Januar 2022 läuft.

Gador Muntaner explains why to sign #StopFinningEU

Per Unterschrift Haie retten

 

Mit dieser Kampagne will das SHARKPROJECT europaweit eine Million Unterschriften sammeln, um den Handel mit Haiflossen in Europa zu verbieten. Nicht zuletzt die viel beachtete und diskutierte Netflix-Doku Seaspiracy machte 2021 die Öffentlichkeit auf eine Praxis aufmerksam, die jährlich rund 73 Millionen Haie das Leben kostet:

Sie werden oft nur wegen ihrer Flossen gejagt, die in einigen Ländern als Delikatesse oder Wundermittel gelten. Die Flossen werden abgeschnitten, der restliche Körper wird zurück ins Meer geworfen. Eine grausame Praxis, gegen die Tierschützer Sturm laufen.

Europa gehört laut SHARKPROJECT zu den größten Exporteuren von Flossen und ist ein bedeutender Umschlagplatz für den weltweiten Handel mit Haiflossen. Das soll sich nach dem Willen von Alex Cornelissen, CEO Sea Sheperd, und Nils Kluger, EU-Sprecher Stop Finning, sowie ihrem weitverzweigten Unterstützer-Netzwerk endlich ändern:

„Wir wollen den Handel mit Flossen in der EU beenden – einschließlich der Ein-, Aus- und Durchfuhr von Flossen, die sich nicht natürlich am Körper des Tiers befinden. Wir fordern die EU auf, eine neue Verordnung zu erarbeiten“, heißt es auf der Webseite.

Ein Team engagierter FleishmanHillard-Junior/-innen unterstützt nun seit Kurzem die Initiative dabei, die in Deutschland geforderte Mindestzahl von 72.096 Stimmen zu erreichen und möglichst zu übertreffen.

Europaweit sind erst 224.000 der benötigten eine Million Stimmen beisammen. Zum Glück hat das findige Team um Projekt-Managerin Rebecca Haas einige Ideen für die digitale Sphäre.

So gibt es am 8. Juni von uns eine digitale Veranstaltung zum Tag des Meeres: In der Social Audio-App Clubhouse diskutieren Vertreter-/innen von der Deutschen Stiftung Meeresschutz, Pro Wildlife, SHARKPROJECT und Stop Finning EU mit allen Interessierten über Rolle und Zustand der Meere und darüber, wie wir in Europa zu einem wirkungsvollen Schutz der Haie beitragen können.

Zur Petition: https://eci.ec.europa.eu/012/public/#/screen/home

Zum Clubhouse-Sharkproject-Talk am 8. Juni:

https://www.clubhouse.com/event/xowDpOyx

Die Social Kanäle des Projekts:

https://www.facebook.com/StopFinningEU

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https://instagram.com/stopfinningeu

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