5 Gründe, warum Unternehmen einen Newsletter haben sollten

Viele Unternehmen haben zwar ein breites Kommunikationsportfolio, aber keinen eigenen Newsletter. Die Gründe dafür sind vielfältig: Sie empfinden ihn als „altbacken“, haben Bedenken bei der technischen Umsetzung oder wissen nicht, was sie dort hineinschreiben könnten. Tatsächlich wird dadurch ein großes, nachhaltiges Kommunikations- und Sales-Potential nicht ausgeschöpft.

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Newsletter werden in Deutschland gern abonniert und gelesen – in einer DACH-Studie gaben 70% der Befragten an, dass sie bei Newslettern von Firmen angemeldet sind. 70% davon sagten, dass sie den Newsletter auch regelmäßig öffnen und lesen.

1/3 der Befragten sagte, dass der Newsletter schon einmal ausschlaggebend für den Kauf des darin besprochenen Produkts war und legen damit auch das Sales-Potential dieser Kommunikationsart offen.

Tatsächlich sind Newsletter also sowohl business-relevant, weil sie ein starkes Content-Marketing Instrument sind. Aber auch, weil sie praktisch entlang der gesamten Customer Journey konvertieren können.

Hier sind die wichtigsten Aspekte, warum Sie für Ihr Unternehmen ebenfalls über einen eigenen Newsletter nachdenken sollten.

1. Geringe Kosten

Im Gegensatz zu anderen Content-Marketing-Werkzeugen wie Social Media Kommunikation, lässt sich ein Newsletter kostengünstiger betreiben und skalieren. Tatsächlich werden oft sowohl weniger personelle als auch finanzielle Ressourcen gebraucht, um den Newsletter aufzusetzen und dauerhaft erfolgreich einzusetzen.

Hier sind Unternehmen nicht auf die Algorithmen der Kanäle angewiesen, sondern sollten lediglich auf gute Datenhygiene und nicht-spammige Inhalte achten, um mit ihren Inhalten anzukommen.

Professionelle Tools wie beispielsweise Mailchimp können kostengünstig und DSGVO-konform verwendet werden, wodurch für den Versand so gut wie keine Kosten entstehen. Besonders, wenn die Möglichkeiten der E-Mail-Automatisierung genutzt werden, entsteht praktisch kein weiterer Aufwand, sobald das Mailing einmal aufgesetzt ist.

2. Kundenbindung und -nähe

E-Mail ist nach wie vor ein Kanal, in dem der Austausch für den / die Empfänger/-in gefühlt immer noch unter vier Augen passiert. Daher wirken Newsletter-Inhalte persönlicher (besonders, wenn sie im Rahmen von Content Marketing Strategien zugeschnitten sind).

Die persönliche Ansprache des / der Empfänger/in hat zudem einen zusätzlichen Nähe-schaffenden Aspekt, der bei anderen Touchpoints so nicht möglich ist.

So können Unternehmen mit regelmäßigen Newslettern Top of Mind bleiben und Kunden/-innen zeigen, dass ihr Content dauerhaft relevant für sie ist. Das stärkt die Bindung an die Marke.

3. Segmentierung

Was die meisten Social Media Kanäle nur im Paid-Bereich ermöglichen, geht bei Newslettern immer mühelos – das genaue Festlegen des Verteilerkreises.

Was wir als „Targeting“ kennen, heißt hier „Segmentierung“ und bedeutet, dass bei guter Datenhygiene unsere Markenbotschaften (beispielsweise von Stand-Alone Texten, die ein einzelnes Thema oder Produkt besprechen) ganz gezielt ausgespielt werden können.

Damit können wir immer sicher gehen, dass wir diejenigen ansprechen, die wir auch erreichen wollen.

4. Crosspromotion von bestehenden Inhalten

Viele Unternehmen produzieren eine große Menge an Content. Das bemerken sie häufig erst, wenn sie sich für Social Media, die Website, das Blog oder das Kundenmagazin auf die Suche begeben.

All diese Inhalte können über einen Newsletter problemlos verbreitet / zweitverwertet („crosspromotet“) werden. So schaffen Unternehmen nicht nur einen zusätzlichen kommunikativen Touchpoint mit ihren Kunden, sondern sorgen auch für wertvolle zusätzliche Reichweite.

5. Analytics & Tracking

Ganz ähnlich wie bei der Website können Kommunikatoren/-innen die Performance ihres Newsletters sehr gut verfolgen und dementsprechend Maßnahmen zur Optimierung ergreifen.

Die gängigen Tools liefern über integrierte Dashboards bereits eine erste gute Übersicht zu Größen wie Öffnungsraten und Klickraten, die eine gute Idee geben, wo noch Optimierungspotential schlummert.

Hier kann also sehr gut nachvollziehbar werden, welcher Content wie konkret bei Kunden/-innen und Prospects ankommt, wovon mehr gebraucht wird und was eher nicht weiterverfolgt werden sollte.

 

Bei FleishmanHillard erarbeiten unsere Experten/-innen regelmäßig Newsletter-Strategien, Designs, Content-Pläne und Umsetzungen. Sprechen Sie uns an, falls das auch für Sie interessant ist.

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  • Stefanie Söhnchen

    Stefanie Söhnchen ist VP Digital Strategy und leitet das Digital Strategy & Agency Marketing Team bei FleishmanHillard Germany. Sie bringt fast 10 Jahre digitales Marketingwissen für B2B und B2C mit. Sie ist eine starke Strategin durch jahrelange Consulting-Erfahrung, durch ihren...

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