Vor Gericht und auf Hoher See…

Litigation PR schützt Unternehmen vor Reputationsschäden und hilft bei der Durchsetzung von Rechtsansprüchen.

Die römische Juristenweisheit „Vor Gericht und auf hoher See sind wir allein in Gottes Hand“ wird gern verwendet, um die scheinbare Hilflosigkeit im Umgang mit Recht und Gesetz zu beschreiben. Die Unwägbarkeiten einer juristischen Auseinandersetzung für Unternehmen wie für Privatpersonen sind damit sprichwörtlich geworden.

Eins ist klar: Straf- oder zivilrechtliche Auseinandersetzungen bergen nicht nur rechtliche Risiken sondern auch kommunikative, denn die mediale Öffentlichkeit interessiert sich zunehmend für solche medienwirksamen Prozesse. Von Kachelmann bis Hoeness, von Breuer bis Kirch – für die Betroffenen wird die Öffentlichkeit zum Gerichtssaal. Vor, während und nach dem Gerichtsprozess kann die mediale Berichterstattung über die Angeklagten und den Fall schnell zu einer akuten Bedrohung für die Marke und die Reputation des Unternehmens und seine Eigentümer werden.

Vor diesem Hintergrund hat in den letzten Jahren der Bereich Litigation PR immer stärker an Bedeutung gewonnen. Litigation PR ist dabei zu einer neuen Kommunikationsdisziplin parallel zur klassischen Krisenkommunikation geworden, die insbesondere folgende Ziele verfolgt:

  • Reputationsschaden von den Klienten fernhalten
  • Den Einfluss der öffentlichen Diskussion auf den Prozessverlauf verringern oder in ein bestimmte Richtungen lenken
  • Eine außergerichtliche Einigung herbeiführen – insbesondere bei Zivilrechtsverfahren

Eine professionelle Medienstrategie entscheidet immer häufiger darüber, ob man einen Prozess nicht nur im Gerichtssaal, sondern auch in der Öffentlichkeit gewinnt. Fleishman-Hillard verfügt als strategische Kommunikationsberatung über eine breite Expertise in diesem Bereich. Als internationale Netzwerkagentur unterstützen wir nationale und internationale Klienten und Kanzleien bei gerichtlichen Auseinandersetzungen und sorgen dafür, dass die Unwägbarkeiten einer Medienschlacht kontrollierbar bleiben – damit die Wellen nicht so hoch schlagen wie auf der sprichwörtlichen Hohen See.